Fertighaus – Fix und Fertig ist das Haus

Als Fertighäuser werden in der Regel Häuser bezeichnet, die im Werk vorproduziert und auf der Baustelle nur noch wie aus dem Baukasten zusammengesetzt werden. Je nach Baustoff unterscheiden sich die angebotenen Fertighäuser in verschiedenen Punkten.

Fertighäuser – die Varianten

Im Gegensatz zum vor Ort Stein auf Stein errichteten Haus als Massivbau wird das Fertighaus bereits im Werk vorproduziert. Wände, Decken und sogar Dachplatten inklusive Fenster und Türen kommen als fertige Elemente auf die Baustelle. Dort werden die Bauteile mit vorgefertigten und lange bewährten Anschlussmethoden fachgerecht verbunden und es entsteht in kurzer Zeit ein bezugsfertiges Haus. Als Materialien für die Wände kommen Leichtbeton, auch als Blähton bekannt, oder Holz infrage. Neben den kurzen Bauzeiten sind beim Fertighaus oft die Kosten attraktiv: Durch die Konfektionierung und die kontrollierten Bauabläufe im Werk sind Fertighäuser im Vergleich häufig kostengünstiger als vergleichbare Massivbauten.

Bild 2: © istock.com/mabe123

Doch man kann den Begriff auch anders interpretieren – eine interessante Definition vom Fertighaus bietet die Seite www.viebrockhaus.de Hier ist das Produkt als solches weniger im Vordergrund, hingegen zählt das Ergebnis. Und das ist in nur 3 Monaten schlüsselfertig und damit fix und fertig.

Fertighaus kontra Massivhaus

Das Fertighaus bringt so einige Vorteile mit sich, dazu gehören kurze Bauzeiten, Planungssicherheit und ein wirtschaftlicher Preis. Durch die kontrollierte Fertigung im Werk ist der Bau wetterunabhängig, auch Neubaufeuchte wird nur in geringem Maße in das neu errichtete Haus eingetragen. Das wiederum reduziert die Gefahr von Feuchteschäden und Schimmel.

Bild 1: © istock.com/Hubertus Kints

Wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten, das gilt auch fürs Fertighaus. Gegenüber dem Massivhaus bringt es nicht nur Vorzüge, sondern auch diverse Nachteile mit sich. So lässt sich das einmal geplante Haus kaum mehr umändern. Das gilt in der Bauphase, aber auch im Nachgang. Durch die Standardisierung und die spezielle Statik des Fertighauses ist das Entfernen von Wänden später oft aufwändig. Auch in Sachen Wärmespeicherung liegt das Stein-auf-Stein-Haus deutlich vor der Fertighausvariante. Moderne Wärmedämmsteine, zum Beispiel als Mauerziegel, speichern die Wärme besonders gut und sorgen für ein angenehmes und ausgeglichenes Wohnklima.

Ob Massivhaus oder Fertighaus – eins bleibt immer gleich: der Umzug. Wichtige Tipps rund ums Umziehen lesen Sie hier.

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